Blähungen in der Schwangerschaft: Von deren Entstehung bis zur Linderung

4. April 2018
18 Min.

Eine Schwangerschaft ist nicht nur eine aufregende Zeit im Leben einer Frau, sie geht auch mit vielen körperlichen Veränderungen einher. Das gilt auch für das Verdauungssystem. Eine eher unangenehme Begleiterscheinung sind Blähungen, die vielen Frauen während der Schwangerschaft zu schaffen machen. Wo liegen die Ursachen für die erhöhte Blähungsneigung? Und was hilft gegen einen Blähbauch?


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Darum treten Blähungen in der Schwangerschaft häufiger auf

Schwangere Frau liegt mit Blähungen im Bett

Blähungen sind ein ganz normaler Vorgang der Verdauung, bei dem sich überflüssige Verdauungsgase einen natürlichen Weg nach draußen suchen. Frauen in der Frühschwangerschaft (1. bis 12. Schwangerschaftswoche) leiden allerdings besonders oft an Blähungen, der Bauch fühlt sich aufgebläht an, zwickt und gelegentlich entweichen unangenehme Lüftchen. Diese Symptome werden von einigen Frauen bereits wenige Tage nach der Befruchtung der Eizelle als frühe Schwangerschaftsanzeichen wahrgenommen.

Maßgeblichen Anteil an den Symptomen tragen die Hormone – genauer gesagt: Progesteron. Es wird zu Beginn der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttet und hat eine wichtige Funktion: Progesteron entspannt die Magen-Darm-Muskulatur, damit sich die Gebärmutter ausdehnen und das Baby wachsen kann. Die Kehrseite der Medaille: Auch die Verdauung wird verlangsamt. Dadurch werden mehr Darmgase produziert, die für den unangenehmen Blähbauch in der Schwangerschaft verantwortlich sind. Oftmals geht die Beschwerde mit Völlegefühl, Magenschmerzen, Verstopfung und/oder Bauchschmerzen einher.

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Wie entstehen Gase bei der Verdauung?

Bei Blähungen ist umgangssprachlich von „Luft im Bauch“ die Rede. Dabei handelt es sich genau genommen um verschiedene Gase, die bei der Zersetzung der Nahrung durch Darmbakterien gebildet werden. Dazu zählen hauptsächlich Stickstoff, Kohlendioxid (CO2) und Kohlenmonoxid (CO). Diese entweichen zum Großteil, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Ist der Darm aus verschiedenen Gründen träge oder staut sich der Speisebrei durch eine Verengung, werden mehr Bakterien gebildet, die Gase produzieren. Diese sind für das drückende Gefühl verantwortlich.

Hinzu kommen weitere Faktoren, welche die Entstehung von Schwangerschaftsblähungen begünstigen:

  • Ernährung: Schwangere Frauen nehmen besonders viele Ballaststoffe zu sich, die zwar wichtig sind, aber blähend wirken.
  • Eisentabletten: Werdende Mütter haben einen erhöhten Eisenbedarf, weshalb Ärzte häufig Eisenpräparate empfehlen. Zu den Nebenwirkungen gehört jedoch ebenfalls, dass sie Blähungen auslösen können.
  • Verminderte körperliche Aktivität: Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft sind Frauen zunehmend körperlich eingeschränkt – ein weiterer Faktor, der dazu führt, dass es häufig zu Blähungen in der Schwangerschaft kommt.
Wann zum Arzt?
In den meisten Fällen sind Blähungen in der Schwangerschaft harmlos, selten können jedoch weitere Erkrankungen (zum Beispiel ein Reizdarmsyndrom oder eine Lebensmittelunverträglichkeit) dahinterstecken. Wenn Sie neben einem Blähbauch häufig an weiteren Magen-Darm-Beschwerden leiden, sollten Sie deshalb einen Arzt darauf ansprechen.

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Weitere Ursachen für Blähungen in der Schwangerschaft

Nicht nur die hormonelle Umstellung kommt für die Entstehung von Blähungen infrage, es gibt noch weitere Faktoren, die Schwangerschaftsblähungen begünstigen:

  • Veränderungen des Körpers: Mit Fortschreiten der Schwangerschaft wächst nicht nur das Baby, sondern auch die Gebärmutter, die immer mehr auf den Darm drückt. Diese Verengung beeinträchtigt den Darm in seiner Tätigkeit; die Verdauung wird langsamer. Dadurch stauen sich oftmals Gase im Bauchraum und wölben die Bauchdecke regelrecht nach außen.
  • Eisentabletten: Werdende Mütter haben einen erhöhten Eisenbedarf, weshalb Ärzte oft Eisenpräparate empfehlen. Zu den Nebenwirkungen gehört jedoch ebenfalls, dass sie Blähungen auslösen können.
  • Verminderte körperliche Aktivität: Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft sind Frauen zunehmend körperlich eingeschränkt. Dennoch sollten Schwangere sich regelmäßig bewegen, um die Verdauung in Schwung zu bringen.
  • Ernährung: Während einer Schwangerschaft achten Frauen meist besonders auf eine gesunde Ernährung. Vor allem Obst und Gemüse stehen deshalb in der Schwangerschaft häufig auf dem Speiseplan. Der Nachteil: Viele Obst- und Gemüsesorten (vor allem Kohlgemüse) können Blähungen verursachen.

Hinter dem Blähbauch stecken möglicherweise auch andere Ursachen, beispielsweise das Essverhalten. So kann zu hastiges Essen (Schlucken von Luft), zu große Portionen oder eine krumme Sitzhaltung, wodurch der Magen verengt wird, für Blähungen sorgen. Daneben sind in einigen Fällen Darmerkrankungen und Unverträglichkeiten verantwortlich:

  • Reizdarmsyndrom: Bei einem Reizdarmsyndrom passiert der Nahrungsbrei den Magen-Darm-Trakt meist langsamer, wodurch sich Gase ansammeln und Blähungen auslösen können. Oftmals kommt es hier auch zu einem unregelmäßigen Stuhlgang, der sich durch Verstopfung oder Durchfall kennzeichnet.
  • Bakterielle Fehlbesiedlung des Darms: Siedeln sich im oberen Teil des Magen-Darm-Trakts mehr Bakterien an, als dort hingehören, sprechen Mediziner von einem Blindsacksyndrom. Die Bakterien produzieren beim Gärungsprozess eine übermäßig hohe Menge an Gasen.
  • Unverträglichkeiten: Intoleranzen gegen Gluten (Zöliakie) sowie gegen Milchzucker (Laktoseintoleranz) oder Fruchtzucker (Fructoseintoleranz) machen sich neben anderen Magen-Darm-Beschwerden durch Blähungen bemerkbar.

In den meisten Fällen sind Blähungen in der Schwangerschaft harmlos. Wenn Sie jedoch neben einem Blähbauch immer wieder an weiteren Magen-Darm-Beschwerden leiden, sollten Sie einen Arzt darauf ansprechen, um eventuelle Erkrankungen auszuschließen.

Wie lange dauern die Blähungen an?

Die Ursache entscheidet in der Regel, wie lange schwangere Frauen unter den Blähungen leiden. Sofern beispielsweise eine Laktoseintoleranz verantwortlich ist, sollte die Beschwerde dann verschwinden, sobald eine entsprechende Ernährungsumstellung oder Behandlung der Darmerkrankung stattgefunden hat. Ist hingegen die hormonelle Umstellung dafür verantwortlich, sind die Symptome in den ersten Schwangerschaftswochen – aufgrund einer vermehrten Progesteron-Ausschüttung – am stärksten. Mit Fortschreiten der Schwangerschaft lassen die Blähungen in der Regel nach. Wenn eine Darmverschiebung, verursacht durch das heranwachsende Baby, schuld ist, müssen Frauen wahrscheinlich über die gesamte Schwangerschaft hinweg mit Blähungen rechnen.

Was kann gegen Blähungen in der Schwangerschaft helfen?

Blähungen in der Schwangerschaft müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Es gibt diverse Möglichkeiten der Behandlung. Linderung können sowohl Medikamente als auch Hausmittel verschaffen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tipps wie Wärme, die Sie bei einem Blähbauch ausprobieren können.

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Medikamente gegen Blähungen in der Schwangerschaft

Die Auswahl an Medikamenten, die für schwangere Frauen geeignet sind, ist stark beschränkt. Viele Wirkstoffe sind nicht empfohlen, da sie negative Folgen für das Kind haben, beziehungsweise mögliche Nebenwirkungen für das ungeborene Baby noch nicht ausreichend erforscht sind. Jedwede medikamentöse und pflanzliche Behandlung von Beschwerden in der Schwangerschaft sollte daher vorab ärztlich abgesprochen werden.

Als Mittel, die von Schwangeren ohne Bedenken eingenommen werden dürfen, gelten entschäumende Wirkstoffe wie Simeticon und Dimeticon. Ihre Wirkung entfalten diese, indem sie im Darm gebundene Gasbläschen befreien. Durch Absenken der Oberflächenspannung zerstören die Wirkstoffe den zähen Schaum, in dem Luftbläschen eingeschlossen sind. Die frei gewordenen Gase werden von der Darmwand aufgenommen oder direkt ausgeschieden. Zugleich verhindern sie aber auch vorbeugend die Entstehung von Gasansammlungen, indem sie sich im Magen mit dem Speisebrei vermischen. Rezeptfreie Medikamente, die diese Wirkstoffe enthalten und bei Blähungen in der Schwangerschaft geeignet sind, gibt es in flüssiger Form, als Kapseln oder Kautabletten in der Apotheke zu kaufen.

Gut verträglich sind außerdem pflanzliche Arzneimittel mit Kümmel- oder Pfefferminzöl. Erstgenannte Heilpflanze gilt vor allem aufgrund ihrer entblähenden Eigenschaften als Mittel der Wahl. Kümmel regt die Durchblutung der Schleimhäute an und löst Krämpfe in der Muskulatur von Magen und Darm. Pfefferminzöl hat ebenfalls eine entkrampfende Wirkung und lindert zudem Schmerzen. Häufig findet sich in den Medikamenten aus der Apotheke eine Kombination aus beiden Pflanzen.

Bewährte Hausmittel gegen Blähungen in der Schwangerschaft

Manchmal reicht schon ein Blick in die eigene Küche, um fündig zu werden und das Ziehen und Drücken im Bauch natürlich zu behandeln. Folgende Hausmittel können in der Schwangerschaft für Linderung sorgen:

  • Kürbiskerne: Eine Handvoll Kürbiskerne täglich kann die Verdauung anregen und Blähungen hemmen.
  • Zitronenwasser: Eine frisch gepresste Zitrone in einem Glas Wasser wirkt erfrischend, kann den Bauch beruhigen und gegen Blähungen helfen.

Darüber hinaus können Sie es wie im Sprichwort „Abwarten und Tee trinken“ halten. Bei unangenehmen Druckgefühlen im Bauch ist dies gar keine schlechte Idee. Gut verträgliche Kräutertees sind beispielsweise folgende Sorten:

  • Melisse (entblähend, krampflösend, beruhigend)
  • Fenchel (entblähend, krampflösend, verdauungsfördernd)
  • Kamille (entblähend, verdauungsfördernd)
  • Kümmel (entblähend, verdauungsfördernd)

Tipp:

In der Apotheke erhalten Sie oft spezielle Schwangerschaftstees, die auch bei Blähungen geeignet sind und meist eine Mischung aus diesen verschiedenen Heilpflanzen enthalten.

Weitere Tipps: Was hilft noch gegen Blähungen?

Neben pflanzlichen Mitteln und Tees, die sich bei Blähungen in der Schwangerschaft bewährt haben, lohnt es sich, noch weitere Maßnahmen auszuprobieren.

  • Wärmflaschen oder Kirschkernkissen gehören zu den klassischen Hausmitteln gegen Blähungen. Die Wärme kann Verkrampfungen lösen und wird als wohltuend empfunden. Alternativ können Sie auch ein warmes Bad nehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Badewasser maximal eine Temperatur von etwa 37 Grad Celsius hat, um keine Kreislaufprobleme zu riskieren1.
  • Um die Luft beim Entweichen zu unterstützen, sind außerdem Bauchmassagen ein guter Tipp. Bewegen Sie hierfür Ihre Hand im Uhrzeigersinn langsam kreisend um den Bauchnabel.
  • Ein kurzer Verdauungsspaziergang kann ebenfalls bei Blähungen guttun. Allgemein trägt eine regelmäßige körperliche Bewegung in der Schwangerschaft zur Vorbeugung von schmerzhaften Gasansammlungen im Bauch bei. Geeignet sind für Schwangere beispielsweise Sportarten wie Schwimmen oder Wandern.
  • In der Schwangerschaft sollten Sie sich – nicht nur bei Blähungen – ausreichend Ruhe gönnen. Machen Sie es sich beispielsweise bei einem schönen Film auf dem Sofa bequem oder lesen Sie ein paar Kapitel in einem Buch. Dann können nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihr Magen und Darm entspannen – und die Blähungen lösen sich bald in Luft auf.
Der Luft freien Lauf lassen!

Wenn ein Pups entweicht, empfinden das viele Menschen als peinlich. Gerade das Unterdrücken der Luftentweichung führt jedoch zu unangenehmen Druckschmerzen. Aus medizinischer Sicht wird deshalb empfohlen, der Luft am besten freien Lauf zu lassen. Wem das vor Kollegen oder Freunden unangenehm ist, der kann sich ein stilles Örtchen dafür suchen – Ihr Bauch wird es Ihnen danken.

Vorsicht bei diesen Pflanzen und Gewürzen

Einige natürliche Helfer, die normalerweise gegen Blähungen angewandt werden, sind in der Schwangerschaft nur eingeschränkt zu empfehlen. Bestimmte Kräuter und Pflanzen können ätherische Öle enthalten, die die Gebärmutter stimulieren und Wehen fördern. In der Regel sind diese in geringen Dosen für Schwangere zwar ungefährlich, zur Sicherheit sollten Sie – besonders in der frühen Phase der Schwangerschaft – Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dies gilt insbesondere für Risikoschwangerschaften.

Diese Pflanzen und Gewürze sollten Schwangere nur mit höchster Vorsicht anwenden:

  • Kardamom: Das asiatische Gewürz, das zum Beispiel in Spekulatius-Gebäck enthalten ist, wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und hat eine krampflindernde Wirkung. Kardamom sollte nur in kleinen Mengen verzehrt werden, da es die Gebärmutter stimulieren kann.
  • Petersilie: In kleinen Mengen, zum Beispiel zum Würzen von Speisen, können Sie Petersilie ohne Bedenken verzehren. Auf größere Mengen sollten Sie jedoch vorsichtshalber verzichten, da die Inhaltsstoffe frühzeitige Wehen auslösen können.
  • Schafgarbe: Dem Wiesenkraut, ebenfalls als „Frauenkraut“ bekannt, werden viele positive Eigenschaften nachgesagt, beispielsweise die Anregung des Appetits oder das Lösen von Krämpfen. In zu hoher Dosis kann es allerdings die Gebärmutter stimulieren.
  • Ingwer: Die Knolle ist reich an ätherischen Ölen, die die Verdauung verbessern und die Entstehung von Darmgasen vermindern. Obwohl viele Studien die Einnahme von Ingwer während der Schwangerschaft mittlerweile als unbedenklich bewerten, sollten Sie den Verzehr gering halten2.

Welche Lebensmittel wirken blähend?

In der Schwangerschaft achten viele Frauen auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung – dazu gehören beispielsweise viel Gemüse und frisches Obst. Sie liefern wertvolle Vitamine und Nährstoffe, die nicht nur für die werdende Mutter, sondern ebenso für die Entwicklung des Babys wichtig sind. Aus diesem Grund empfiehlt das bundesweite Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ reichlich Getreideprodukte, Obst und Gemüse in den täglichen Speiseplan aufzunehmen.

Einige Lebensmittel sind allerdings, insbesondere in roher Form, schwer verdaulich und können Blähungen und Bauchzwicken verursachen. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen …)
  • Kohlgemüse (Rosenkohl, Sauerkraut, Wirsing, Sellerie …)
  • Milch und Milchprodukte (Sahne …)
  • Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch …)
  • frisches Brot und Vollkornprodukte
  • unreifes Obst (Beeren, Bananen, Kirschen …)
  • Trockenobst (Feigen, Rosinen …)

Die genannten Lebensmittel müssen Sie während der Schwangerschaft nicht komplett vom Ernährungsplan streichen. Meist reicht es schon aus, etwas weniger davon zu essen. Oder Sie dünsten es kurz an, anstatt es roh zu essen – das ist in der Regel verdaulicher. Zudem haben nicht alle Schwangeren Probleme mit Blähungen. Solange Sie die Lebensmittel vertragen, können Sie deshalb gerne zugreifen.




Kulinarische Helferlein: Lebensmittel gegen Blähungen

Als gut verträglich gelten beispielsweise Karotten, Naturreis, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Weizenkleie. Dank ihrer Inhaltsstoffe können sie die Entstehung von Darmgasen hemmen.

Blähbauch vorbeugen: Tipps für die Schwangerschaft

Zunächst einmal sei gesagt: Komplett lassen sich Blähungen in der Schwangerschaft nicht vermeiden. Wenn Sie bei Ihrer Ernährung jedoch auf ein paar Dinge achten, können Sie das Risiko zumindest reduzieren. So sollten Sie vor allem Essgewohnheiten meiden, die dafür bekannt sind, Blähungen zu verursachen.

  • Wer hastig isst, schluckt oftmals viel Luft. Um das zu verhindern, lassen Sie sich am besten viel Zeit beim Essen. Kauen Sie langsam und gründlich.
  • Setzen Sie sich beim Essen möglichst aufrecht hin und „lümmeln“ Sie sich zum Beispiel nicht aufs Sofa.
  • Essen Sie keine zu großen Portionen; mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sind besser geeignet.
  • Meiden Sie sehr fettreiche und scharfe Speisen, da diese häufig eine Herausforderung für die Verdauung bedeuten.
  • Trinken Sie lieber stilles Wasser oder Tee, anstatt Getränke mit Kohlensäure.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht auf den Bauch drückt.

Ein weiterer Tipp: Körperliche Bewegung ist das A und O, um Blähungen vorzubeugen. In der Schwangerschaft bieten sich vor allem gemäßigtere Sportarten wie Wandern oder Schwimmen an. Durch regelmäßige Bewegung bleibt Ihre Verdauung in Schwung. Blähungsbeschwerden können so entschärft werden – oder noch besser – gar nicht erst entstehen.

Miriam Och
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