Blähungen in der Schwangerschaft – Ursachen und Hilfe

16. Dezember 2021
18 Min.

Eine Schwangerschaft ist nicht nur eine aufregende Zeit im Leben einer Frau, sie geht auch mit vielen körperlichen Veränderungen einher. Das gilt auch für das Verdauungssystem. Eher unangenehme Begleiterscheinungen sind Blähungen, die vielen Frauen während der Schwangerschaft zu schaffen machen. Wo liegen die Ursachen für die erhöhte Blähungsneigung? Und was hilft gegen die überschüssigen Gase?


Übersicht:


Häufige Fragen zu Blähungen in der Schwangerschaft

Wie kommt es zu Schwangerschaftsblähungen?
Hauptsächlich sind es die hormonelle Umstellung (Trägheit der Magen-Darm-Muskulatur) und die starken körperlichen Veränderungen (heranwachsendes Baby, Einegnung des Darms), die Blähungen in der Schwangerschaft verursachen. Aber auch eine ballastoffreichere Ernährung oder die verminderte körperliche Aktivität können für die Beschwerden verantwortlich sein.

Wann zum Arzt bei Blähungen in der Schwangerschaft?
In der Regel sind Schwangerschaftsblähungen harmlos und bedürfen keiner ärztlichen Behandlung. In manchen Fällen stecken aber auch Krankheiten (Reizdarmsyndrom, Unverträglichkeiten) dahinter. Lassen Sie die Beschwerden im Zweifelsfall also von einem Gastroenterologen untersuchen.

Was hilft gegen Schwangerschaftsblähungen?
Neben einer medikamentösen Behandlung (meist mit entschäumenden Wirkstoffen) gibt es auch eine Reihe von Hausmitteln, die Abhilfe schaffen. Dazu zählen beispielsweise Wärmebehandlungen, Bauchmassagen, regelmäßige Bewegung und das Trinken von ausreichend Wasser oder Tee.

Welche Lebensmittel vermeiden bei Blähungen in der Schwangerschaft?
Beispielsweise bei Kardamom, Petersilie und Schafgarbe sollten Sie während der Schwangerschaft vorsichtig sein. Diese können — in großen Mengen — unter Umständen verfrühte Wehen auslösen. Auch Lebensmittel, die blähen, sollten Sie reduzieren. Darunter fallen zum Beispiel Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen), Kohlgemüse (Sauerkraut, Wirsing) oder Milchprodukte.

Darum treten Blähungen in der Schwangerschaft häufiger auf

Schwangere Frau liegt mit Blähungen im Bett

Blähungen sind ein völlig normaler Vorgang der Verdauung, bei dem sich Verdauungsgase einen natürlichen Weg nach draußen suchen. Frauen in der Frühschwangerschaft (1. bis 12. Schwangerschaftswoche) leiden besonders oft an Blähungen — der Bauch fühlt sich aufgebläht an, zwickt und gelegentlich entweichen unangenehme Lüftchen.

Diese Symptome werden von einigen Frauen bereits wenige Tage nach der Befruchtung der Eizelle als frühe Schwangerschaftsanzeichen wahrgenommen. Maßgeblichen Anteil an den Symptomen tragen die Hormone – genauer gesagt: Progesteron. Es wird zu Beginn der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttet und hat eine wichtige Funktion: Progesteron entspannt die Magen-Darm-Muskulatur, damit sich die Gebärmutter ausdehnen und das Baby wachsen kann. Die Kehrseite der Medaille: Auch die Verdauung wird durch das Hormon verlangsamt.

Dadurch werden mehr Darmgase produziert, die nicht unbedingt sofort entweichen können und für die unangenehmen und teils starken Beschwerden in der Schwangerschaft und Frühschwangerschaft verantwortlich sind. Kommt beispielsweise eine sehr schwefelhaltige Ernährung hinzu — etwa aus vielen Eiern oder Milchprodukten und viel Fleisch oder Hülsenfrüchten — kann zudem ein besonders ausgeprägter Geruch entstehen, wenn die Gase den Darm verlassen. Oftmals gehen die Blähungen mit Völlegefühl, Magenschmerzen, Verstopfung beziehungsweise Bauchschmerzen einher.

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Wie entstehen Gase bei der Verdauung?

Bei Blähungen ist umgangssprachlich von „Luft im Bauch“ die Rede. Dabei handelt es sich jedoch genau genommen um verschiedene Gase, die bei der Zersetzung der Nahrung durch Darmbakterien entstehen. Dazu zählen hauptsächlich Stickstoff, Kohlendioxid (CO2) und Kohlenmonoxid (CO). Ist der Darm aus verschiedenen Gründen träge oder staut sich der Speisebrei durch eine Verengung, werden vermehrt Bakterien gebildet, die folglich auch mehr Gase produzieren. Es entsteht ein Überschuss, der für das drückende Gefühl verantwortlich ist.

Hinzu kommen weitere Faktoren, welche die Entstehung von Schwangerschaftsblähungen begünstigen:

  • Veränderungen des Körpers: Mit fortschreitender Schwangerschaft wächst nicht nur das Baby, sondern auch die Gebärmutter, die immer mehr auf den Darm drückt. Diese Verengung beeinträchtigt den Darm in seiner Tätigkeit — die Verdauung wird langsamer. Dadurch stauen sich oftmals Gase im Bauchraum an. Insbesondere kann dies im ersten Trimester (auch Frühschwangerschaft genannt) der Fall sein. Dies ist eine Zeit, in der sich der weibliche Körper besonders stark verändert und Höchstleistungen vollbringt, wodurch neben Blähungen auch Symptome wie Übelkeit auftreten können.

  • Ernährung: Während einer Schwangerschaft achten Frauen meist besonders auf ihre Ernährung. Vor allem Obst und Gemüse stehen deshalb häufig auf dem Speiseplan. Trotz ihrer Wichtigkeit und der Tatsache, dass sie in einer gesunden Ernährung nicht fehlen sollten, haben sie einen gewissen Nachteil: Viele Obst- und Gemüsesorten (vor allem Kohlgemüse) sind ballaststoffreich und können Blähungen verursachen.
  • Eisentabletten: Werdende Mütter haben einen erhöhten Eisenbedarf, weshalb Ärzte häufig Eisenpräparate zur Nahrungsergänzung empfehlen. Zu den Nebenwirkungen gehört jedoch ebenfalls, dass sie Blähungen auslösen können.
  • Verminderte körperliche Aktivität: Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft sind Frauen zunehmend körperlich eingeschränkt – ein weiterer Faktor, der dazu führt, dass es häufig zu Blähungen in der Schwangerschaft kommt.

Wann zum Arzt?

Meistens sind Blähungen in der Schwangerschaft und Frühschwangerschaft harmlos, in selten Fällen können jedoch weitere Erkrankungen (zum Beispiel ein Reizdarmsyndrom oder eine Lebensmittelunverträglichkeit) dahinterstecken. Wenn Sie neben den überschüssigen Verdauungsgasen häufig an weiteren Magen-Darm-Beschwerden leiden, sollten Sie mit Ihrem (Allgemein- oder Frauen-) Arzt darüber sprechen.

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Weitere Ursachen für Blähungen in der Schwangerschaft

 

Hinter den Beschwerden stecken möglicherweise auch andere Ursachen wie beispielsweise das Essverhalten. So können zu hastiges Essen (mit häufigem Schlucken von Luft), zu große Portionen oder eine krumme Sitzhaltung — wodurch der Magen verengt wird — für Blähungen sorgen.

Daneben sind in einigen Fällen unter Umständen auch Darmerkrankungen oder Unverträglichkeiten verantwortlich:

  • Reizdarmsyndrom: Das Reizdarmsyndrom kann Einfluss auf die Geschwindigkeit der Passage des Nahrungsbreis durch den Magen-Darm-Trakt nehmen, wodurch sich Gase ansammeln, die Blähungen auslösen können. Oftmals kommt es hier auch zu unregelmäßigem Stuhlgang, der sich durch Verstopfung oder Durchfall kennzeichnet.
  • Bakterielle Fehlbesiedlung des Darms: Das Darmmikrobiom — bestehend aus unzähligen Mikroorganismen — ist ein sensibles mikrobielles Ökosystem, dass aus verschiedenen Gründen (etwa durch die Einnahme von Antibiotika) aus dem Gleichgewicht kommen kann. In der Folge entsteht möglicherweise eine Überbesiedelung des Darms mit bestimmten Bakterien, die eine übermäßig hohe Menge an Gas produzieren und so Blähungen hervorrufen.
  • Unverträglichkeiten: Intoleranzen gegen Gluten (Zöliakie) sowie gegen Milchzucker (Laktoseintoleranz) oder Fruchtzucker (Fruktoseintoleranz) machen sich neben anderen Magen-Darm-Beschwerden durch Blähungen bemerkbar.

Sind Sie sich nicht sicher, ob die Ursache Ihrer Beschwerden harmlose Blähungen oder andere Erkrankungen sind, lassen Sie sich zeitnah von Ihrem behandelnden Frauenarzt oder einem Allgemeinmediziner untersuchen. Dieser kann eine detaillierte Untersuchung vornehmen und gegebenenfalls eine entsprechende Therapie einleiten.

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Wann hören Blähungen in der Schwangerschaft auf?

Die zugrundeliegende Ursache entscheidet in der Regel, wie lange schwangere Frauen unter den Blähungen leiden. Sofern beispielsweise eine Laktoseintoleranz verantwortlich ist, sollten die Beschwerden dann verschwinden, sobald eine entsprechende Ernährungsumstellung oder Behandlung der Darmerkrankung stattgefunden hat.

Ist hingegen die hormonelle Umstellung dafür verantwortlich, sind die Symptome in der Frühschwangerschaft – aufgrund einer vermehrten Progesteron-Ausschüttung – am stärksten. Wenn eine Darmverengung — verursacht durch das heranwachsende Baby — schuld ist, müssen Frauen wahrscheinlich über die gesamte Schwangerschaft hinweg mit Blähungen rechnen.

Frau trinkt Tee gegen Blähungen in der Schwangerschaft

Was kann gegen Blähungen in der Schwangerschaft helfen?

Blähungen in der Schwangerschaft oder Frühschwangerschaft müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Es gibt diverse Möglichkeiten der Behandlung. Linderung verschaffen können sowohl Medikamente als auch Hausmittel. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tipps wie zum Beispiel Wärme oder Bauchmassagen, die gegen Blähungen helfen können.


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Medikamente gegen Blähungen in der Schwangerschaft

Die Auswahl an Medikamenten, die für schwangere Frauen geeignet sind, ist stark begrenzt. Viele Wirkstoffe sind nicht empfohlen, da sie negative Folgen für das Kind haben können. Im Speziellen heißt das, dass mögliche Nebenwirkungen für das ungeborene Baby bei vielen Präparaten noch nicht ausreichend erforscht sind. Aus diesem Grund sollte jede medikamentöse und pflanzliche Behandlung von Beschwerden in der Schwangerschaft vorab mit einem Arzt abgesprochen werden.

Zu den Mitteln, die von Schwangeren ohne Bedenken eingenommen werden dürfen, zählen sogenannte entschäumende Wirkstoffe wie Simeticon und Dimeticon.1 2 Ihre Wirkung entfalten sie, indem sie im Darm gebundene Gasbläschen befreien:

  • Durch das Absenken der Oberflächenspannung zerstören die Wirkstoffe den zähen Schaum, in dem Luftbläschen eingeschlossen sind.
  • Die frei gewordenen Gase werden von der Darmwand aufgenommen oder direkt ausgeschieden.
  • Zugleich verhindern sie vorbeugend die Entstehung von Gasansammlungen, indem sie sich im Magen mit dem Speisebrei vermischen.

Rezeptfreie Medikamente, die diese Wirkstoffe enthalten, gibt es in flüssiger Form, als Kapseln oder Kautabletten in der Apotheke zu kaufen.

Bewährte Hausmittel gegen Blähungen in der Schwangerschaft

Manchmal reicht schon ein Blick in die eigene Küche, um fündig zu werden und das Ziehen und Drücken im Bauch natürlich zu behandeln. Folgende Hausmittel können bei Blähungen in der Schwangerschaft und Frühschwangerschaft für Linderung sorgen:

  • Kürbiskerne: Eine Handvoll Kürbiskerne täglich kann die Verdauung anregen und Blähungen hemmen.
  • Zitronenwasser: Eine frisch gepresste Zitrone in einem Glas Wasser wirkt erfrischend, kann den Bauch beruhigen und gegen Blähungen helfen.

Darüber hinaus können Sie auch auf verschiedene Teesorten zurückgreifen, die bei unangenehmen Druckgefühlen im Bauch lindernd wirken. In Maßen genossen sind folgende Kräutertees empfehlenswert:

  • Melisse (entblähend, krampflösend, beruhigend)
  • Fenchel (entblähend, krampflösend, verdauungsfördernd)
  • Kamille (entblähend, verdauungsfördernd)
  • Pfefferminz (entkrampfend, schmerzlindernd)
  • Kümmel (entblähend, verdauungsfördernd)

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Tipp:

In der Apotheke erhalten Sie oft spezielle Schwangerschaftstees, die auch bei Blähungen geeignet sind und meist eine Mischung aus diesen verschiedenen Heilpflanzen enthalten.

Weitere Tipps: Was hilft noch gegen Blähungen?

Neben pflanzlichen Mitteln und Tees, die sich bei Blähungen in der Schwangerschaft und Frühschwangerschaft bewährt haben, lohnt es sich, noch weitere Maßnahmen auszuprobieren.

  • Wärmflaschen und Kirschkernkissen gehören zu den klassischen Hausmitteln gegen Blähungen. Die Wärme kann Verkrampfungen lösen und wird als wohltuend empfunden. Alternativ können Sie auch ein warmes Bad nehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Badewasser maximal eine Temperatur von etwa 37 Grad Celsius hat, um keine Kreislaufprobleme zu riskieren.3
  • Wer hastig isst, schluckt oftmals viel Luft. Um das zu verhindern, lassen Sie sich am besten viel Zeit beim Essen. Kauen Sie langsam, gründlich und setzen Sie sich dabei möglichst aufrecht hin. Vermeiden Sie große Portionen und verteilen Sie lieber mehrere kleine, fettarme Mahlzeiten über den Tag hinweg.
  • Um die Luft beim Entweichen zu unterstützen, sind außerdem Bauchmassagen ein guter Tipp. Bewegen Sie hierfür Ihre Hand im Uhrzeigersinn langsam kreisend um den Bauchnabel. Auch bequeme Kleidung, die den Bauch nicht zu sehr einengt, kann Linderung verschaffen.
  • Ein kurzer Verdauungsspaziergang kann ebenfalls bei Blähungen guttun. Allgemein trägt regelmäßige Bewegung in der Schwangerschaft zur Vorbeugung von schmerzhaften Gasansammlungen im Bauch bei und bringt Ihre Verdauung in Schwung. Geeignet sind für Schwangere beispielsweise gemäßigte Sportarten wie Schwimmen oder Wandern.
  • In der Schwangerschaft sollten Sie sich — nicht nur bei Blähungen — ausreichend Ruhe gönnen. Machen Sie es sich beispielsweise bei einem schönen Film auf dem Sofa bequem oder lesen Sie ein Buch. Dann können nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihr Verdauungstrakt entspannen — und die Blähungen lösen sich bald in Luft auf.

Die Luft entweichen lassen!

Wenn Verdauungsgase entweichen, empfinden das viele Menschen als peinlich. Gerade das Unterdrücken der Flatulenzen führt jedoch mitunter zu unangenehmen Druckschmerzen. Aus medizinischer Sicht wird deshalb empfohlen, der Luft am besten freien Lauf zu lassen. Wem das vor Kollegen oder Freunden unangenehm ist, der kann sich ein stilles Örtchen dafür suchen — Ihr Bauch wird es Ihnen danken.

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Vorsicht bei diesen Lebensmitteln

Einige natürliche Helfer, die normalerweise gegen Blähungen angewendet werden, sind in der Schwangerschaft nur eingeschränkt zu empfehlen. Bestimmte Kräuter und Pflanzen können ätherische Öle enthalten, die die Gebärmutter stimulieren und Wehen fördern. In der Regel sind diese in geringen Dosen für Schwangere zwar ungefährlich, zur Sicherheit sollten Sie aber – besonders in der frühen Phase der Schwangerschaft – Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt halten. Ebenso gilt dies für Risikoschwangerschaften.

Folgende Pflanzen und Gewürze sollten Schwangere nur mit höchster Vorsicht verwenden:

  • Kardamom: Das asiatische Gewürz, das zum Beispiel in Spekulatius-Gebäck enthalten ist, wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und hat eine krampflindernde Wirkung. Kardamom sollte nur in kleinen Mengen verzehrt werden, da es die Gebärmutter stimulieren kann.
  • Petersilie: In kleinen Mengen können Sie Petersilie ohne Bedenken verzehren. Auf größere Mengen sollten Sie jedoch vorsichtshalber verzichten, da die Inhaltsstoffe (etwa Apiol in ätherischen Ölen) frühzeitige Wehen auslösen können.
  • Schafgarbe: Dem Wiesenkraut, ebenfalls als „Frauenkraut“ bekannt, werden viele positive Eigenschaften nachgesagt, beispielsweise die Anregung des Appetits oder das Lösen von Krämpfen. In zu hoher Dosis kann es allerdings die Gebärmutter stimulieren.
  • Ingwer: Die Knolle ist reich an ätherischen Ölen, die die Verdauung verbessern und die Entstehung von Darmgasen vermindern. Obwohl viele Studien die Einnahme von Ingwer während der Schwangerschaft mittlerweile als unbedenklich bewerten, sollten Sie den Verzehr gering halten.4

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Ebenso gibt es eine Reihe verschiedener Lebensmittel, die insbesondere in roher Form schwer verdaulich sind und Blähungen und Bauchzwicken verursachen können. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen)
  • Kohlgemüse (Rosenkohl, Sauerkraut, Wirsing, Sellerie)
  • Milch und Milchprodukte (Sahne)
  • Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch)
  • Vollkornprodukte (Vollkornreis, Haferflocken)
  • unreifes Obst (Beeren, Bananen, Kirschen)
  • Trockenobst (Feigen, Rosinen)
 

Die genannten Lebensmittel müssen Sie während der Schwangerschaft allerdings nicht komplett vom Ernährungsplan streichen. Meist reicht es schon aus, weniger davon zu essen.

Sofern es möglich ist, können Sie die Lebensmittel auch kurz andünsten, anstatt sie roh zu essen — in der Regel ist das bekömmlicher.

Miriam Och
Redakteur/in
Tanja Albert
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