Die besten Tipps gegen Schulstress und Co.

Für viele Kinder beginnt mit der Schulzeit der Stress: Projektarbeiten, Referate, Tests – Leistungsabfragen reihen sich in kurzen Abständen aneinander, Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. Zusätzlich setzen Auseinandersetzungen mit Freunden und zu viele Nachmittagstermine Kinder unter Druck. Stress ist daher für viele Schulkinder ein ständiger Begleiter. Wie wird der Kinderalltag wieder entspannter? Lesen Sie hier die besten Tipps gegen Schulstress, Freizeitstress und Co.

Familiärer Halt gegen Schulstress - Familie am Tisch

Übersicht

Schulstress abbauen
Motivations-Tipps zum Lernen
Allgemeine Anti-Stress-Tipps

Schulstress abbauen – so geht‘s

Ein Patentrezept, um Schulstress abzubauen, gibt es nicht. Was Kinder als Schulstress empfinden, ist individuell verschieden, daher sind auch die Maßnahmen, die Hilfe verschaffen können, unterschiedlich. Wichtig ist in jedem Fall, den Nachwuchs zu Hause und in seiner Freizeit nicht zusätzlich noch unter Druck zu setzen. Folgende drei Tipps können gegen Schulstress helfen:

1. Tipp gegen Schulstress: Schule regiert nicht die Welt

Versuchen Sie, die Schule nicht zum Hauptthema der Familie zu machen. Ein Zuhause sollte ein Wohlfühlort sein, in dem sich Kinder entspannen und vom Schulstress erholen können. Überfallen Sie Ihr Kind also nicht direkt schon an der Haustür mit Fragen zur Schulzeit. Erkundigen Sie sich lieber zuerst danach, wie es Ihrem Kind heute geht und was es beispielsweise für schöne Erlebnisse hatte.

Damit anstehende Klassenarbeiten oder Schulveranstaltungen dennoch nicht untergehen, sollten Eltern auf passende Gelegenheiten achten: Ein geeigneter Zeitpunkt ist beispielsweise nachmittags, wenn Sie mit Ihrem Kind die Hausaufgaben durchgehen.

2. Tipp gegen Schulstress: Leistungsdruck reduzieren

In der Schule wird das Kind ständig mit Bewertungen des eigenen Könnens konfrontiert – das steigert den Druck, gute Leistungen erbringen zu müssen. Damit das Kind sich dem Leistungsdruck zu Hause nicht auch noch ausgeliefert fühlt, sollten Eltern ihrem Nachwuchs stets unterstützend zur Seite stehen.

Statt Vorwürfe bei einer weniger guten Note, sollten Eltern ihren Kindern gegenüber ein offenes Ohr haben und ihm vermitteln, dass schlechte Bewertungen kein Weltuntergang sind. Bauen Sie Ihr Kind wieder auf und versuchen Sie, gemeinsam mit positiver Energie nach vorne zu sehen.

3. Tipp gegen Schulstress: Ausgleich schaffen

Ihr Kind braucht einen Ausgleich zum stressigen Schulalltag. Bewegung ist eine sehr einfache Art, um Schulstress abzubauen. Es muss jedoch nicht immer Sport sein. Wenn ihr Kind kein Sportfan ist, dann sollten Eltern andere Zufriedenheitserlebnisse für ihr Kind finden wie beispielsweise Malkurse, Theatergruppen oder die Mitgliedschaft in einem Verein. Empfehlenswert ist jegliche Art von Erlebnissen, die:

  • den persönlichen Neigungen und Interessen des Kindes entsprechen,
  • mit einer gewissen Regelmäßigkeit durchgeführt werden können,
  • Ablenkung schaffen und ohne großen Aufwand durchführbar sind.

Diese Aktivitäten ermöglichen einen persönlichen Freiraum im stressigen Schulalltag.

Lern-Tipps gegen Stress vor Prüfungen

Lernen ist für die meisten Kinder keine Tätigkeit, die sie gerne machen. Steht eine Klassenarbeit an, ist der Stresspegel für den Nachwuchs daher besonders hoch. Schuld daran ist vor allem der Leistungsdruck. Mit kleinen Tipps und Hilfestellungen können Eltern ihre Kinder wieder zum Lernen motivieren und gleichzeitig den Schulstress vor Prüfungen abbauen.

Tipps gegen Schulstress in Prüfungsphasen
Lernen nach Plan Ein Tipp gegen Schulstress in Prüfungszeiten ist die Erstellung von Lernplänen. Entwickeln Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Plan, in dem Sie notieren, was, wann gelernt werden soll. Das hilft Ihrem Kind dabei, rechtzeitig vor Klassenarbeiten mit dem Lernen zu beginnen und sein Lernpensum im Blick zu behalten. Vor allem das Abhaken, wenn etwas erledigt ist, gibt dem Sprössling ein gutes Gefühl.
Medien gezielt einsetzen Statt iPad, Fernsehen und Co. komplett zu verbieten, sollten Eltern darauf achten, diese in Lernphasen zu integrieren. Ein passendes Erklärvideo auf YouTube oder Lernspiele im Internet präsentieren den Lernstoff auf andere Art und Weise – das schafft Abwechslung und bringt Kindern garantiert Freude.
Ein Arbeitsplatz, der Lust auf Lernen macht Fühlen sich Kinder wohl, dann sind sie eher motiviert, Dinge anzugehen und Neues zu lernen. Die Lernumgebung des Kindes sollte daher ruhig sein, damit das Konzentrieren besonders leichtfällt. Auch der Lernplatz an sich sollte so gestaltet sein, dass er dem Kind gefällt – helle Farben, ein bequemer Schreibtischstuhl und viel Stauraum sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
Freiräume schaffen Um den Schulstress in Prüfungsphasen abzubauen, ist es besonders wichtig für Kinder, ihnen genug Pausen zu ermöglichen, damit sich der Lernstoff im Kopf verankern kann. Besonders geeignet ist Spielen an der frischen Luft – dabei wird der Kinderkopf frei und Platz für neue Inhalte entsteht.

Um in Lernphasen richtig abschalten zu können, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten zur Entspannung: Lesen, spazieren gehen, baden, Musik hören – probieren Sie mit Ihrem Kind Verschiedenes aus und fragen Sie es anschließend, was ihm am besten gefällt. Diese Entspannungsmethode sollte dann einmal am Tag in lernintensiven Schulphasen eingebaut werden.

Weitere Anti-Stress-Tipps

Nicht nur die Schule ist ein Stressfaktor für Kinder. Auch die Freizeitgestaltung, Reizüberflutung durch die Medien, Streit mit Freunden – alles Mögliche kann die Kleinen belasten. Wichtig ist, dass Eltern herausfinden, was ihr Kind stresst, um gemeinsam einen Weg zu suchen, der die Situation erträglicher macht. Zusätzlich können folgende Anti-Stress-Tipps für einen entspannteren Alltag bei Eltern und Kindern sorgen:

  • Rituale einführen: Durch festgelegte Essenszeiten oder regelmäßiges gemeinsames Kochen haben Eltern und Kinder feste Anker im Alltag. Diese schaffen Raum für Gespräche und bieten dabei die Gelegenheit, überbelastende Themen zu reden. Ein offenes Ohr und jemand, der Verständnis für ihre Probleme zeigt, tun vielen Kindern bereits gut. Außerdem bieten die Auszeiten feste Zeiten der Entspannung.
  • Freizeitstress reduzieren: Kinder brauchen nach dem Schultag ausreichend Zeit für Erholung. Die haben sie nur, wenn die außerschulischen Aktivitäten nicht die gesamte Freizeit einnehmen. Es sollten nicht mehr als zwei Nachmittage in der Woche mit Hobbys verplant sein. Auch für Eltern ist es deutlich entspannter, ihr Kind nicht jeden Tag von Termin zu Termin kutschieren zu müssen.
  • Bewusst Langeweile haben: Kinder haben in durchstrukturierten Tagesabläufen oftmals gar keine Zeit, sich zu langweilen. Das ist aber wichtig, damit sie lernen, sich alleine zu beschäftigen und um herauszufinden, wo persönliche Interessen und Stärken liegen. Langeweile fördert zudem die Kreativität der Kinder. Eltern sollten sich also nicht stressen lassen und sich durchgehende Beschäftigungen einfallen lassen. Auch wenn das Kind vielleicht zunächst nörgelt, dass ihm langweilig ist – früher oder später findet es meist eine Beschäftigung, die ihm Spaß macht – und das aus eigenem Antrieb.

Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder, so auch im Umgang mit Stress. Wer seinem Nachwuchs die nötige Ruhe und Gelassenheit für stressige Situationen mit auf den Weg geben möchte, der sollte sich dementsprechend selbst so verhalten.

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