Babys sind Persönlichkeiten vom ersten Tag an. Das macht sich auch beim Stillen enorm bemerkbar. Schauen Sie doch mal, welchem der 5 folgenden „Still-Typen“ Ihr Baby am ähnlichsten ist!
- Die Aufgeregten
Ist Ihr kleiner Schatz ganz hektisch, wenn der große Hunger kommt? Sucht Ihr Baby nach der Brust, von rechts, von links, findet sie mit den kleinen Lippen, lässt gleich wieder los, fängt sogar an zu weinen anstatt mit der Mahlzeit zu beginnen? Bleiben Sie entspannt und geduldig! Oft hilft es, das Baby noch mal von der Brust zu nehmen und mit Streicheleinheiten zu beruhigen. Und nach den ersten Wochen legt sich die Aufregung rund ums Trinken ganz von selbst. - Die kleinen Zauderer
In den ersten Tagen machen sie kaum Anstalten, kräftig zu saugen. Dies verunsichert junge Mütter leicht. Wichtig ist hier: Zögerliche Babys wollen nicht zum Trinken gedrängt werden. Sie brauchen nur etwas mehr Zeit. Und sie trinken, wachsen und gedeihen meist problemlos, sobald sie die Brust für sich entdeckt haben. - Die Traumtänzer
Bei den verträumten Babys kann sich dieser Charakterzug über viele Wochen oder sogar die ganze Stillzeit hindurch bemerkbar machen. Sie trinken immer nur ein paar Minuten, liegen dann schläfrig in Mamas Arm, trinken dann wieder ein bisschen – sie haben ja alle Zeit der Welt... Und die Mütter? Drängen führt nicht zum Erfolg. Wer kann, ruht sich dabei aus – wer keine Zeit hat, beendet die Mahlzeit nach 30 Minuten konsequent. Natürlich haben verträumte Babys dann schneller wieder Hunger! - Die Zielstrebigen
Das genaue Gegenteil sind die schnellen, energischen Kinder. Hellwach schnappen sie sich Mamas Brustwarze und saugen kräftig. 10 bis 20 Minuten, dann sind sie satt und zufrieden. Ein Idealtyp? Eigentlich ja, nur anfangs kann das sehr kräftige Saugen zu schmerzenden Brustwarzen führen, die aber meist schnell abhärten. - Die Genießer
Wie bei einem 3-Gänge-Menü nehmen sie zunächst eine kleine Vorspeise, kosten ein wenig von der dünnflüssigen Milch am Anfang jeder Stillmahlzeit und machen dann ein kleines Päuschen. Diese Zeit sollte man ihnen unbedingt gönnen, denn dann gehen sie voller Freude und ganz entspannt, aber mit kräftigem Saugen zum Hauptgang über. Gegen Ende trinken sie langsamer, erfreuen sich quasi am Dessert, denn zum Schluss der Stillmahlzeit wird die Muttermilch besonders fettreich und liefert das „Sahnehäubchen“.

Die körperlichen Veränderungen verunsichern viele werdende Mütter. Wenn dann noch Wehwehchen oder Krankheiten dazukommen, ist Hilfe gefragt. So reagieren Sie richtig.