Blähende Lebensmittel: Finger weg von diesen Lebensmitteln, liebe werdende Mamas

Zwiebeln, frisches Brot und Bohnen – diese Lebensmittel sind lecker und gesund, aber leider auch für ihre blähende Wirkung bekannt. Besonders Schwangere, die aufgrund der hormonellen Umstellung tendenziell häufiger mit Blähungen zu kämpfen haben, sollten blähende Lebensmittel meiden. Kulinarik und Genuss müssen deshalb in der Schwangerschaft jedoch keinesfalls zu kurz kommen. Sie sollten lediglich einige Lebensmittel auf die rote Liste setzen und andere dafür bewusst mit in den Speiseplan aufnehmen1.

Kohlarten wie Rosenkohl oder Brokkoli zählen zu den blähenden Lebensmitteln

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft achten viele Frauen auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung – dazu gehören beispielsweise viel Gemüse und frisches Obst. Sie liefern wertvolle Vitamine und Nährstoffe, die nicht nur für die werdende Mutter, sondern ebenso für die Entwicklung des Babys wichtig sind. Aus diesem Grund empfiehlt das bundesweite Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ reichlich Getreideprodukte, Obst und Gemüse in den täglichen Speiseplan aufzunehmen. Viele Gemüsesorten sind, insbesondere in roher Form, allerdings schwer verdaulich und können Blähungen und Bauchzwicken verursachen.

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Blähende Lebensmittel: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Wer häufig unter den Beschwerden von überwiegenden Gasansammlungen in der Schwangerschaft leidet, sollte versuchen, nicht so viele blähende Lebensmittel zu essen. Eine blähende Wirkung können beispielsweise folgende Lebensmittel haben

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen …)
  • Kohlgemüse (Rosenkohl, Sauerkraut, Wirsing, Sellerie …)
  • Milch und Milchprodukte (Camembert, Sahne …)
  • Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Lauch …)
  • frisches Brot und Vollkornprodukte
  • unreifes Obst (Beeren, Bananen, Kirschen …)
  • Trockenobst (Feigen, Rosinen …)

Regelmäßige Blähungen können ebenso ein Anzeichen für eine Unverträglichkeit sein (zum Beispiel gegenüber Gluten, Fructose oder Histamin). Ist Ihnen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bekannt, sollten Sie dies bei Ihrer Ernährung berücksichtigen. Besprechen Sie Ihren Ernährungsplan in diesem Fall am besten mit Ihrem Frauenarzt.

Gut zu wissen: Blähende Lebensmittel müssen während der Schwangerschaft nicht komplett vom Ernährungsplan gestrichen werden. Meist reicht es schon aus, etwas weniger davon zu essen. Oder Sie dünsten es kurz an, anstatt es roh zu essen – das ist in der Regel verdaulicher. Zudem haben nicht alle Schwangeren Probleme mit Blähungen. Solange Sie die Lebensmittel vertragen, können Sie deshalb gerne zugreifen.

Kulinarische Helferlein: Lebensmittel gegen Blähungen

Neben blähenden Lebensmitteln gibt es zum Glück auch diejenigen, die das Gegenteil bewirken. Bestimmte Lebensmittel können dank ihrer Inhaltsstoffe die Entstehung von Darmgasen hemmen. Lebensmittel, die in der Schwangerschaft gegen Blähungen helfen, sind beispielsweise:

  • Kümmel
  • Fenchel
  • Karotten
  • Naturreis
  • Kürbis- und Sonnenblumenkerne
  • Leinsamen
  • Weizenkleie

Besonders Kümmel- und Fencheltee sind beliebte Hausmittel, die Abhilfe verschaffen können. Die wohltuenden Tees sind ganz einfach selbst zuzubereiten: Für den Kümmeltee übergießen Sie einen Esslöffel des Gewürzes mit etwa einer Tasse kochendem Wasser und lassen es rund 20 Minuten ziehen. Dann gießen Sie das Teewasser ab – und fertig ist der Kümmeltee. Für den Fencheltee geben Sie zwei Esslöffel Fenchelsamen in einen Mörser und zerkleinern diese mit einem Stößel. Füllen Sie die Samen in einer Tasse mit gut 250 Milliliter kochendem Wasser auf und lassen den Aufguss sechs bis acht Minuten ziehen. Heilpflanzen wie Kümmel und Fenchel sind für Schwangere in Maßen unbedenklich. Sie sollten jedoch nicht in größeren Mengen eingenommen werden, da sie die Gebärmutter stimulieren und Wehen fördern können. Besonders bei Risikoschwangerschaften ist es ratsam, die Anwendung von pflanzlichen Lebensmitteln gegen Blähungen mit einem Arzt zu besprechen.

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Tipp:

Manche blähenden Lebensmittel lassen sich durch die Zugabe von entblähenden Mitteln entschärfen. Beispielsweise ist Sauerkraut durch die Zugabe von Kümmel besser verdaulich.

Was hilft noch gegen Blähungen?

Neben der Einschränkung von blähenden Lebensmitteln können Schwangere durch Ihr Essverhalten Blähungen vorbeugen. Folgende Ratschläge kann das Risiko von unangenehmen Gasansammlungen senken:

  • Meiden Sie sehr fettreiche und scharfe Speisen.
  • Trinken Sie lieber stilles Wasser oder Tee anstatt Getränke mit Kohlensäure.
  • Essen Sie keine zu großen Portionen; mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt sind besser geeignet.
  • Setzen Sie sich beim Essen möglichst aufrecht hin und „lümmeln“ Sie sich zum Beispiel nicht aufs Sofa.
  • Machen Sie sich keinen Stress beim Essen; kauen Sie lieber langsam und gründlich.
  • Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht auf den Bauch drückt.

Auch wenn manche Wahrheiten über Verdauung für Sportmuffel unangenehm sein können: Körperliche Bewegung ist das A und O, um Blähungen vorzubeugen. In der Schwangerschaft bieten sich vor allem gemäßigtere Sportarten wie Wandern oder Radfahren an. Aber bereits ein kleiner Verdauungsspaziergang kann guttun, wenn blähende Lebensmittel für Bauchzwicken sorgen.

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1 Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Ernährung in der Schwangerschaft – Handlungsempfehlungen KOMPAKT. URL: https://www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de/fileadmin/inhalt_dokumente/Handlungsempfehlungen_Schwangere.pdf (29.01.2018).