Auf die Plätze, fertig, los!
Munter wie ein Fisch im Wasser!
Schwimmen und Wassergymnastik zählen zu den besten und beliebtesten Schwangerschaftssportarten. In speziellen Kursen kann man zusätzlich Erfahrungen mit anderen werdenden Müttern austauschen. Die Bewegung im Wasser überanstrengt Sie nicht und birgt kein bzw. nur ein äußerst geringes Verletzungsrisiko. Viele Frauen empfinden jede Form von Bewegung im Wasser während der Schwangerschaft als sehr entspannend. Sie spüren durch den Auftrieb des Wassers ihr zusätzliches Gewicht nicht so sehr, auch werden die Gelenke und die Wirbelsäule entlastet. Ideal ist hierbei eine Wassertemperatur von ca. 30 Grad.
Der einzige Nachteil ist die erhöhte Pilzgefahr in Schwimmbädern. Aufgrund des veränderten Scheidenmilieus bei schwangeren Frauen kann es gehäuft zu unangenehmen Infektionen mit Vaginalpilzen kommen. Die Zellen der Vaginalhaut lagern infolge der Hormonumstellung nämlich verstärkt Zucker ein – eine ideale Umgebung für das Pilzwachstum. Aber ein Vaginalpilz lässt sich auch in der Schwangerschaft gut, schnell und problemlos für Mutter und Kind behandeln.
Tipps:
- Setzen Sie sich bei Verdacht auf einen Vaginalpilz bitte unbedingt mit Ihrem Arzt in Verbindung. Im Falle einer Infektion kann er Ihnen z. B. mit der bequemen Canesten® GYN 1-Tages-Kombi helfen.
- Weitere Informationen finden Sie unter http://canesten.de/vaginalpilz/ index.html
„An Land“:
Während der Schwangerschaft ist Bewegung an der frischen Luft empfehlenswert, z. B. bei Ausdauersportarten wie Radfahren oder Nordic Walking. Der Kreislauf wird angeregt, die Vitalität erhöht und die Atmung verbessert. Vorsicht beim Joggen: Es schadet zwar Ihrem Kind prinzipiell nicht, belastet aber – vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel – unnötig Ihre Gelenke, Bänder und den Beckenboden.
Yoga und Pilates
Diese Sportarten dienen in erster Linie der Aktivierung der Muskulatur und der allgemeinen Beweglichkeit. Sie wirken sich besonders positiv bei Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Instabilitäten während der Schwangerschaft aus. Übungen für die Bauchmuskulatur sollten Sie jetzt jedoch vermeiden.
Schwangerschaftsgymnastik
In vielen speziellen Schwangerschaftskursen lernen Sie, bewusst die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen. Dadurch reduzieren Sie die Gefahr einer späteren Inkontinenz oder Gebärmuttersenkung. Ein gut durchbluteter und aktiver Beckenboden wird Ihnen helfen, Ihr Kind und das Gewicht der Beckenorgane leichter zu tragen. Und wenn Sie ein gutes Gefühl für Ihren Beckenboden entwickelt haben, wird es Ihnen instinktiv leichter fallen, diese Muskeln loszulassen, sobald es für den Geburtsvorgang notwendig ist.

Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld. Es gibt eine Vielzahl von Regelungen für (werdende) Mütter. Dieser Ratgeber schafft Klarheit.