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Die 36. Woche: Langsam wird es eng in Mamas Bauch

 

  • Ab dem 9. Monat nimmt Mutter wöchentlich rund ein Pfund zu! Allmählich wird der Bauch beschwerlich: Sein Umfang wächst enorm und kann kurz vor der Geburt bis zu einen Meter betragen.
  • Das Baby bewegt sich jetzt viel seltener, weil sein „Spielraum“ ziemlich klein geworden ist. Dennoch sind selbst die geringsten Kindsbewegungen deutlich spürbar, denn es liegt nun direkt an der Gebärmutterwand an.
  • Natürlich bereitet sich das Baby inzwischen kräftig für das Leben außerhalb des Bauches vor: Das Kleine atmet – natürlich keine Luft, sondern kleine Mengen Fruchtwasser – und trainiert so seine Lungen. Es trinkt auch vom Fruchtwasser und scheidet es wieder aus, quasi als Funktionstest für Magen, Niere und Blase. Manchmal bekommt das Baby sogar Schluckauf – das kann die Mutter durch ein rhythmisches Klopfen in ihrem Bauch spüren! Es lutscht am Daumen, um später kräftig saugen zu können und es legt kräftige Fettpolster an, die es vor den Temperaturschwankungen außerhalb von Mamas Körper schützen.
  • In der 36. Woche ist das Baby vollständig ausgereift, es wiegt 2500-2700 Gramm und ist circa 46 bis 48 cm groß.
  • Gegen Ende dieser Woche tritt sein Kopf in das Becken ein. Dadurch senkt sich die Gebärmutter etwas nach unten, der Bauch rutscht tiefer. Auch die Mutter übt nun regelmäßig für die Geburt: Es treten immer wieder Kontraktionen auf – Vorwehen oder auch Senkwehen genannt. Dabei wird der Bauch hart und man spürt oft ein Ziehen im Kreuz. Dafür erleichtert die tiefere Lage werdenden Müttern das Atmen, weil jetzt die Lunge nicht mehr so eingeengt ist.

 
Ernährung

Wer schwanger ist, isst nicht allein. Die Versorgung des Kindes erfolgt ausschließlich über die Mutter. Hierauf sollten Sie beim Thema Ernährung achten.

 
 
 
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