Entspannt durch eine spannende Zeit
Viele werdende Mütter sind oft damit beschäftigt, was einmal werden wird – mit dem Baby, mit dem Leben, mit ihnen selbst. Gedanklich unterwegs zwischen Sorgen und Ängsten, zwischen Hoffen und Wünschen. Immer irgendwie in der Zukunft, nie im gegenwärtigen Moment. Verschiedene Entspannungsmethoden können Ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen und gelassener zu werden.
- Wenn Ihr Arzt keine Einwände gegen bestimmte Körperübungen hat, können Sie einen Kurs für Körperarbeit oder sanftes Yoga belegen und die Übungen anschließend zu Hause durchführen.
- Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobson und Tiefenentspannung sind ebenfalls ideal für die Zeit während der Schwangerschaft und danach.
Extratipp für später:
- Auch beim „Baby Blues“ (Stimmungstief) nach der Geburt, der immerhin der Hälfte aller jungen Mütter trifft, beeinflussen Entspannungsverfahren die psychischen Belastungen positiv. Dabei erlernen Sie das bewusste Entspannen des Körpers oder einzelner Körperteile – eine Fähigkeit, die auch für den Geburtsverlauf und in den Wehenpausen sehr nützlich sein kann. Jede dieser Methoden bewirkt sowohl eine physische als auch eine psychische Entspannung.
Atemübungen
Atemübungen sind ganz einfach. Die folgende Übung bringt innerhalb kürzester Zeit Entspannung für zwischendurch: Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf einen Stuhl oder – wenn Sie das ohne Anstrengung können – auch in den Schneidersitz auf den Boden, schließen Sie die Augen und legen Sie die Hände auf Ihren Bauch. Atmen Sie nun tief und so langsam wie möglich in den Bauch hinein. Dann atmen Sie genauso langsam und tief wieder aus. Versuchen Sie sich dabei auf nichts anderes als auf Ihre Atemzüge zu konzentrieren.

Die körperlichen Veränderungen verunsichern viele werdende Mütter. Wenn dann noch Wehwehchen oder Krankheiten dazukommen, ist Hilfe gefragt. So reagieren Sie richtig.